Und wie es besser ginge, liebe Grüne

Nachdem ich eben meinen Ärger über das nun doch genehmigte Kohlekraftwerk in Hamburg in meine vermutlich kleine Blogwelt hinausgerufen habe, habe ich mich auf meiner Blogroll umgesehen. Dort posten andere Klimakatastrophenblogger manchmal auch gute Nachrichten. Zwei dieser Nachrichten sind so gut, dass sie den Vatten-Fall der Hamburger Grünen im Vergleich noch dümmer, uninspirierter und sinnloser erscheinen lassen. In der Tat, noch dümmer! Noch uninspirierter. Noch sinnloser.
Die eine Meldung ist alt, vom April. Zu Lesen ist sie bei Peregrinatio, mit Bezug auf einen ebenfalls alten Spiegel.de-Artikel. Beide hatte ich bisher übersehen. Es geht um Desertec - Strom aus der Wüste. Von der Idee wusste ich immerhin. Der Spiegel-Artikel ist jedoch so konkret, so wenig Science-Fiction, dass man rufen möchte: “O. K., lasst uns anfangen! Morgen habe ich noch nichts vor.” Verwendet werden soll Solarthermie: Wasser wird in Sonnenkollektoren zum Kochen gebracht, der Dampf betreibt Turbinen. Nichts einfacher als das. Alle würden gewinnen: die Sahara-Staaten, die den Strom produzieren und nebenbei ihr Wasserproblem durch Meerwasseraufbereitung lösen. Europa und die weiteren Abnehmer dank sauberer Energie ohne Ölabhängigkeiten. Selbst das Transportproblem sei lösbar. Nur an den politischen Voraussetzungen würde es noch fehlen. Verfluchte, liebe Grüne: Hier ist eure Aufgabe! Hier!
Die andere Meldung ist etwas älter, von Anfang August. Ich habe sie auf dem Klimablog gefunden. Es wurde ein Weg gefunden, Wasser schon bei Zimmertemperatur und durch einen nur geringen Energieaufwand in Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten - ähnlich wie Pflanzen das tun. Warum das toll ist? Tagsüber können Solarzellen die zum Spalten benötigte Energie liefern, während nachts der gesammelte Wasserstoff in Brennstoffzellen unter Freisetzung von Energie in Wasser zurückverwandelt wird. Energie! Und Wasser, als Abfall. Ganz ohne Kohle, liebe, verfluchte Grüne. Da das alles in kleinem Maßstab gemacht werden kann, sind so kleine Hauskraftwerke möglich. Heizungen, sozusagen. Und Generatoren.
Warum dann dieses Kohlemonster, 2012? Bis dahin wäre ich gerne in der Zukunft.
Donnerstag, 30. Oktober 2008 1:27
Ein Projekt, das von einer Gruppe junger Menschen angestoßen wurde, die gemeinsam zwei Wochen in der Arktis verbracht haben, bekommt im Moment immer mehr internationale Aufmerksamkeit.
Nachdem die 18 Jugendlichen aus 9 verschiedenen Ländern dort oben am Nordpol sehr einschneidende Erlebnisse machten, haben sie ein geimeinsames Projekt entwickelt, welches unabhängig von jeglichen Organisationen ist.
Das Green Finger Project.
Nun sind sie auf der Suche nach vielen Menschen, Gruppierungen und anderen Interessierten, die sich an dem Projekt beteiligen möchten bzw. einfach nur schnell ein GF Foto machen wollen.
Ich würde mcih freuen, wenn ihr dieses wunderbare Projekt unterstützen würdet! Es ist eine einfache und klare Sache, um Politiker zu überzeugen.
—> mehr Infos hier: wwfarktistour.wordpress.com
Dort gibt es unter der Kategorie Arktistour auch Erlebnissbreichte und Fotos aus der Arktis, sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen!!!