Beiträge vom Februar, 2008

Wieso nicht mal vegan?

Montag, 18. Februar 2008 20:50

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Mittlerweile dürfte allgemein bekannt sei, dass vegan lebende Menschen weniger CO2 produzieren. Eigentlich eine Binsenweisheit, denn jedes Tier, das für die Nahrungsmittelindustrie gezüchtet wird, benötigt Unmengen von Futter. Statt die Nahrung im Form von Gemüse, Obst und Getreide quasi direkt vom Feld zu essen, wird sozusagen ein Umweg gemacht. Und dieser Umweg über die Tiere ist nicht gerade energieeffizient.

Wieso also nicht einmal vegetarisch oder vegan kochen? Zumindest ein paar Mal die Woche. Tolle Rezeptideen gibt es in eigenen Kategorien auf den bekannten Internetseiten und in Rezeptdatenbanken. Da gibt es spannende Sachen: Von Nudelsalaten über falschen Hasen aus Grünkern, Hirse und Tofu bis hin zu veganer Currywurst. Da ist sicher was dabei!

TQ | Thema: Essen, Klima, Kochen, Umwelt | Kommentare (3)

Gravia

Sonntag, 10. Februar 2008 23:54

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Heute gäbe es aus Klimaschutzgründen einiges zu bloggen. Da wäre zum Beispiel Vattenfall-Manager Josefsson, der gerade Kohlekraftwerke plant, die Kanzlerin in Klimafragen berät und sich über sein schlechtes Image Gedanken macht. Viel Erfolg dabei!

Oder der abgespacte Plan der japanischen Weltraumbehörde Jaxa, Sonnenenergie über einen Satelliten als Mikrowellen oder Laserstrahlen zur Erde zu schicken, um dort Strom zu erzeugen. Soll bis 2030 funktionieren. Auch beim Pentagon denkt man in die Richtung. Nicht schlecht. Etwas Sorgen macht mir noch, was passiert, wenn einmal ein Sonnenwind weht, oder eine hübsche Satellitin vorbeifliegt, und der Satellit seine Auffangstation auf der Erde nicht mehr genau trifft. Meine Tiefkühllasagne wird aus dem Weltall gegart …

Wirklich cool dagegen ist die Gravia - eine Lampe, die per Gravitation funktioniert. Ein Gewicht sinkt, durch die Schwerkraft gezogen, langsam herab, erzeugt dabei Strom und bringt die Lampe zum Leuchten. Am Ende dreht man sie um - eine moderne Sanduhr. Sieht sehr schick aus und ist hier bei Engadget zu bewundern. Leider noch nicht zu kaufen - aber bitte bitte bitte, tut es! Ich nehme zwei.

Etienne | Thema: Energiesparlampe, Image | Kommentare (0)

Siegbedingungen

Dienstag, 5. Februar 2008 23:11

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Wer kennt Civilization? Die meisten, die jemals ein Computerspiel gespielt haben, werden es kennen - es ist eines der besten überhaupt. Ich spiele es gerade wieder. Früher, mit 15, habe ich Civ I gespielt, inzwischen, fast doppelt so alt, spiele ich Civ IV.

Zum Glück ist das Spiel fast gleich geblieben. Es sieht besser aus, und vieles ist realistischer, und manches auch logischer geworden. Komischerweise macht es aber immer noch genauso viel Spaß. (Für die, die es nicht kennen: Die Aufgabe ist, eine Zivilisation vom ersten Dorf bis zu den Sternen zu führen. Es geht darum, die Welt zu entdecken, großartige Erfindungen wie das Rad, die Philosophie, die Atombombe und den Kühlschrank zu machen und sich mit anderen Zivilisationen um die besten Plätze für neue Städte oder Ressourcen zu streiten.)

Ich erinnere mich nicht mehr genau, wie es früher war, aber ich weiß, dass es inzwischen mehr Arten gibt, wie man ein Civ-Spiel gewinnen kann. Man kann alle anderen Zivilisationen vernichten, man kann sich von den Vereinten Nationen zum Weltoberhaupt wählen lassen, man kann ein Raumschiff in ein anderes Sonnensystem losschicken, man kann 75 % der Welt und der Weltbevölkerung sein eigen nennen. Früher auf keinen Fall dabei war die Möglichkeit, als kulturelles Vorbild zu gewinnen - man braucht drei Städte mit sehr sehr vielen Kulturpunkten, die man z. B. durch den Bau von Weltwundern bekommen kann.

Was jedoch immer nötig ist - das ist die eigentliche Lehre des Spiels - ist Wachstum. Ohne Wachstum kein Sieg, keine militärische, politische oder kulturelle Dominanz. Es geht darum, sich so schnell wie möglich auszubreiten: zu produzieren, zu forschen, Weltwunder zu bauen - bevor die anderen es tun. Die Berater des Spielers - digitale Assistenten - fordern Stadtausbauten für das Wachstum der Bevölkerung und den Ausbau der Armee, um vor Feinden sicher zu sein. Das Wachstum stößt an Grenzen - die des Kontinents, des Ozeans oder einer anderen Zivilisation - und geht dann darüber hinaus. Macht euch die Erde untertan.

Wie schon gesagt, es ist ein sehr gutes Spiel. Aber wie wäre es, wenn einmal die glücklichste Zivilisation gewinnen würde - nicht zwangsläufig groß, aber in Einklang mit der Welt?

Ein bisschen vom inzwischen gewonnenen Realismus ginge dann wohl wieder verloren.

Etienne | Thema: Wachstum, global | Kommentare (0)